Die drei Strategie-Arten des Forex tradin

20. März 2013

Hallo,der ein oder andere hat bestimmt schon einmal darüber nachgedacht in den Devisenhandel einzusteigen.Der internationale Devisenhandel begann 1880 mit der Möglichkeit, ausländische Zahlungen auf einem eigenen Konto im Ausland gutschreiben zu lassen.Heute ist der Handel nicht nur für spezialisierte Devisenhändlern oder erfahrenen Finanzgenies vorbehalten. Der Handel mit Devisen bietet große Chancen für risikofreudige Anleger. Um diese Chancen auch zu nutzen, müssen sich zukünftige Händler später „Trader“ genannt für eine mögliche Strategie entscheiden. Mit dieser Strategie setzt sich der Trader selbstständig Regeln, nach denen er sein Handeln orientieren muss. Dafür stehen drei grundlegend verschiedene Ansätze zur Verfügung, nach denen der Trader seine Strategie auslegen kann und die möchte ich Euch etwas näher bringen.

Die fundamentale Betrachtungsweise

Die erste Grundstrategie ist die rein fundamentale Betrachtungsweise. Im Devisenhandel und beim Handel mit Rohstoffen kommt diese Strategieauslegung tendenziell selten vor. Anders sieht es dagegen bei Aktien aus, da sich Unternehmen sehr gut fundamental betrachten lassen. Bei einer fundamentalen Strategieauslegung werden Kauf- und Verkaufsentscheidungen auf Grundlage von Kennzahlen getroffen, welche ein Unternehmen beschreiben. Zu nennen sind hier beispielsweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Buchwert-Verhältnis und der freie Cash-Flow. Da diese Zahlen in der Regel nur quartalsweise veröffentlicht werden, dient eine Fundamentalstrategie eher für längerfristiges Trading.

Die Charttechnik

Mit einer charttechnischen Strategie wird der Fokus beim Forex auf den vergangenen Chart gelegt und mit Hilfe von Indikatoren Einstiege und Ausstiege festgelegt. Die Indikatoren selbst sind mit Hilfe von statistischen Methoden generiert. Typische Beispiele für charttechnische Indikatoren sind Oszillatoren wie der Relative-Stärke-Index, gleitende Durchschnitte wie die Bollinger Bänder sowie Umsatzindikatoren wie der Volumen-Preis-Index. Die Indikatoren markieren bei bestimmten Werten eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für bestimmte zukünftige Chartverläufe, welche der Trader nutzen kann.

Die Markttechnik
Bei der markttechnischen Betrachtung wird ebenfalls nur der reine Chartverlauf für die Generierung von Einstiegen und Ausstiegen genutzt. Im Gegensatz zur Charttechnik werden dabei aber keine Indikatoren genutzt, sondern bestimmte Formationen gesucht. Der Trader versucht dabei den Trend zu handeln oder aber kurzzeitige Ausbrüche zu nutzen, welche durch die Stopp-Setzung institutioneller Marktteilnehmer erfolgen.

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7 Kommentare

  • Antworten Heiwa Doril 20. März 2013 at 06:19

    Ich danke Dir für den interssanten Bericht! Risikofreies Anlegen ist für jeden von Interesse!

  • Antworten Simone 20. März 2013 at 08:59

    Ich kenne mich auf diesem Gebiet leider viel zu wenig aus um mir über diese Form der Geldanlage eine Meinung zu bilden. LG Simone

  • Antworten Andrea 20. März 2013 at 19:23

    Leider kenne ich mich damit auch nicht aus, aber interessant klingt es trotzdem! 🙂
    LG Andrea

  • Antworten gafi1 21. März 2013 at 11:59

    Hab zwar schon hin und wieder davon gelesen, aber selber bisher keine Erfahrungen damit gemacht. lg Gabi 😉

  • Antworten Petra 21. März 2013 at 12:36

    oh durch diese Finanzsachen blicke ich leider manchmal nicht so durch,ich bin da wahrscheinlich aber auch eh zu skeptisch für und werde wohl immer beim guten alten Sparbuch oder bausparvertrag bleiben.

  • Antworten Margit 22. März 2013 at 06:30

    Hab mich schon viel damit befasst auch Fonds aber nicht ganz so einfach. 🙂

  • Antworten Doris Fünkner 22. März 2013 at 20:04

    Ein wirklich schwieriges Thema! Danke für die gute Darlegung!

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